Just Normlicht

Normlichtlösungen für den Softproof-Prozess

Pantone

Die Pantone, Inc. ist der weltweit führende Anbieter von Farbsystemen und aktuellen Technologien zur exakten Farbauswahl und -kommunikation.

Colormanagement

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Antwort auf/zuklappen Warum sieht ein Bild am Bildschirm besser aus als auf dem Ausdruck?

Mit einem Scanner und einem Bildbearbeitungsprogramm können sehr schöne Ergebnisse auf dem Bildschirm produziert werden. Oft wird aber die mühevolle Arbeit durch die Ergebnisse des Ausdruckes enttäuscht. Die gedruckten Farben wirken matt und besitzen oft nur wenig Ähnlichkeit mit dem am Bildschirm angezeigten Original.
Hier wirken mehrere Faktoren zusammen:
• Bildschirme, Scanner und Drucker verwenden unterschiedliche Farbmodelle. (RGB bzw. CMYK).
• Bildschirme haben einen höheren Farbenumfang (engl. Colorgamut).
• Die Farben in den Modellen RGB und CMYK sind nicht genormt.
• Die Umrechnung RGB nach CMYK kann nach verschiedenen Methoden erfolgen.
• Die meisten Drucker nähern Halbtöne durch Raster- und Dithertechnologien an.
Das Druckmedium (Papiersorte) bestimmt den Farbeindruck. Um eine verbesserte Farbausgabe zu erreichen, muss ein System zum Farbmanagement eingesetzt werden.



Kategorie: Colormanagement
Antwort auf/zuklappen Was wird benötigt?

Aufgrund verschiedener Faktoren ist es mit einfachen Programmen in der Regel nicht möglich, vorhersagbare Druckergebnisse zu erzeugen. Ein System für das Farbmanagement ist zusätzlich erforderlich, um die Farbwiedergaben verschiedener Geräte wie Scanner, Bildschirm und Drucker aufeinander abzustimmen. 
Dieses System soll:
1. Die Ausgabe am Bildschirm und am Drucker zur Übereinstimmung bringen.
2. Ein reprozuzierbares Druckergebnis garantieren.
Um Punkt 1. zu erreichen, muss ein hoher Aufwand betrieben werden. Folgende Komponenten werden benötigt:
• einen kalibrierbaren Bildschirm
• einen kalibrierbaren Drucker
• ein Messgerät zum Messen von Spektralfarben des Bildschirms
• ein Messgerät zum Messen von Spektralfarben des Druckers
• eine Farbmanagementsoftware zur Umrechnung der Korrekturtabellen.
• eine Grafiksoftware mit Unterstützung von Farb-Korrekturtabellen (CIE, ICC) Die Messarbeiten müssen für jeden Arbeitsplatz vorgenommen werden. Bei der Änderung einer Komponente wie Papiersorte, Toner oder Bildschirm muss die Farbmessung erneut durchgeführt werden.
ICC: Für die Microsoft Windows Plattformen stellen einige Hersteller sogenannte ICC Farbprofile zur Verfügung. ICC ist bereits in das Windows Windows Betriebssystem integriert. Dabei führt der Hersteller den Messvorgang durch und erstellt das ICC Farbprofil. Da insbesondere bei Farbdruckern nicht alle Faktoren vom Hersteller berücksichtigt werden können, stellt ICC keine Lösung für das professionellen Publishing dar. Für weniger anspruchsvolle Anwendungen sollte ICC als kostengünstige Alternative in Betracht gezogen werden. Da jeder Hersteller das ICC Profil nach eigenen Dafürhalten erstellen kann, können Farbunterschiede zwischen den Geräten verschiedener Hersteller auftreten


Kategorie: Colormanagement
Antwort auf/zuklappen Farbmodelle

Unterschiedliche Farbmodelle am Bildschirm, Scanner und Drucker
RGB: Alle auf Licht basierenden Technologien wie Fernseher, Bildschirme, Scanner und digitale Kameras arbeitet mit den Lichtfarben rot, grün und blau. Ein farbiger Punkt wird durch Mischung von unterschiedlich hellem roten, grünen und blauen Licht erzeugt. Weiss wird durch die volle Intensität der drei Farben dargestellt, dadurch erscheint diese Farbe als hell («strahlend»). Bei Schwarz wird kein Licht abgestrahlt. Da die Lichtanteile sich addieren, heisst dieses Modell auch «additive Farbmischung».
CMYK: Beim Drucken müssen unterschiedliche Farbpigmente (Toner) auf das Papier aufgebracht werden. Der Farbeffekt kommt wie bei Ölgemälden durch die (scheinbare) Vermischung der Pigmente zustande. Das Umgebungslicht fällt auf das Papier und wird dort reflektiert. Abhängig von den aufgebrachten Farbpigmenten werden Farben aus dem reflektiertem Umgebungslicht gefilter. Als Pigmente werden die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK) verwendet. Je mehr Farben übereinander gedruckt werden, desto weniger Licht wird reflektiert und desto matter wird die Farbe wargenommen. Dieses Modell wird als «Filterfarbmodell» oder als «subtraktive Farbmischung» bezeichnet.
RGB und CMYK Farbräume sind ungenormt
Jedes Gerät hat eigene ungenormte RGB- bzw. CMYK Farben.
  • Drucker unterschiedlicher Modelle und Hersteller verwenden unterschiedliche Toner.
  • Bildschirme erlauben über die Eintellung der Farbtemperatur eine Verschiebung der Farben im RGB Farbraum.
  • Skanner verwenden 2 unterschiedliche Typen von Sensoren. Durch die Alterung des Leuchtmittels wird eine Farbuntreue erzeugt.
Weder der RGB noch der CMYK Farbraum sind genormt. Das bedeutet: die Cyan-Tinte eines Tintenstrahl-Druckers hat eine andere Farbe als der Cyan-Toner eines Farblaserdruckers. Eine Normung kann nur durch eine gerätespezifische Transformierung der Farben erzeugt werden.


Kategorie: Colormanagement
Antwort auf/zuklappen Was ist Colormanagement

Die kurze Version:
Colormanagement ist, wenn es mit den Farben klappt.

Die etwas längerere:
Colormanagement bezeichnet ein System, das gleichbleibende Farbdarstellung auf verschiedenen Geräten und Systemen innerhalb der physikalischen Grenzen sicherstellen soll. Geräte sind Scanner, Monitore, Digitalkameras, Tintenstrahler und Offsetdruckprozesse, kurz alles, was Farbbilder entweder erfasst, darstellt oder ausgibt.
Dazu wird jedes Gerät ausgemessen und charakterisiert (im Volksmund: kalibriert) und mit diesen ausgemessenen Daten wird ein ICC-Profil erstellt, eine Datei, die das Farbverhalten des Gerätes in Bezug auf einen Standardfarb raum definiert.
Mit Hilfe dieses Profiles «weiss» die Datei, wie sie auf anderen Geräten aussehen soll, sofern diese auch über ein ICC-Profil verfügen.

Kategorie: Colormanagement